Beyond the Wall of Sleep

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Nach langer Pause war ich gestern endlich mal wieder in der Sneakpreview in Münster. Als Tip gab es diesmal den Hinweis auf “was Schönes” und zu Beginn des Films merkte man direkt, dass es um Baseball geht. Schön? Baseball? Muss das sein? Ich hatte mich schon zurückgelehnt und auf ein schnelles einschlummern gehofft aber binnen kürzester Zeit hat mich der Film gepackt!

Die Rede ist natürlich von Moneyball und der ist nicht umsonst für 6 Oscars nominiert. Obwohl ich nicht viel von Baseball halte, und deswegen vermutlich auch nichts davon verstehe, war der Film durchgehend spannend, super erzählt und genial gespielt. Das er mal locker die 2 Stunden Spielzeit übertrifft, hat man dank beeindruckender schauspielerischer Leistungen von Brad Pitt, Philip Seymour Hoffman und der restlichen Besetzung gar nicht gemerkt.

Auch wenn man kein Interesse an Baseball hat und Sportfilmen grundsätzlich skeptisch gegenübersteht, so wie ich, kann ich Moneyball absolut und uneingeschränkt empfehlen. Klasse Film!

Nach langer Pause war ich gestern endlich mal wieder in der Sneakpreview in Münster. Als Tip gab es diesmal den Hinweis auf “was Schönes” und zu Beginn des Films merkte man direkt, dass es um Baseball geht. Schön? Baseball? Muss das sein? Ich hatte mich schon zurückgelehnt und auf ein schnelles einschlummern gehofft aber binnen kürzester Zeit hat mich der Film gepackt!

Die Rede ist natürlich von Moneyball und der ist nicht umsonst für 6 Oscars nominiert. Obwohl ich nicht viel von Baseball halte, und deswegen vermutlich auch nichts davon verstehe, war der Film durchgehend spannend, super erzählt und genial gespielt. Das er mal locker die 2 Stunden Spielzeit übertrifft, hat man dank beeindruckender schauspielerischer Leistungen von Brad Pitt, Philip Seymour Hoffman und der restlichen Besetzung gar nicht gemerkt.

Auch wenn man kein Interesse an Baseball hat und Sportfilmen grundsätzlich skeptisch gegenübersteht, so wie ich, kann ich Moneyball absolut und uneingeschränkt empfehlen. Klasse Film!

Jan 6
Aether? Draussen nur Kännchen! (Taken with instagram)

Aether? Draussen nur Kännchen! (Taken with instagram)

Jan 2
Man muss Nerd Attack! wohl in zwei, im Buch jedoch miteinander verwobenen, Teilen betrachten. Der erste Teil ist dabei ein Nostalgie-Teil, in dem Christian Stöcker, teilweise am Beispiel seiner eigenen Vergangenheit, von der Geschichte der Computer- und Technikkultur erzählt. Für jeden, heute 30 bis 40 jährigen Nerd, eine wahre Fundgrube von Erinnerungen an die “guten alten” 80er und 90er Jahre mit C64 und allem was darum herum passiert ist und sich ausgehend davon entwickelt hat, bis hin zu Napster, Twitter, Wikileaks, Anonymous und Co.

Der zweite Teil handelt von den Möglichkeiten, die uns insbesondere das Internet heute bietet, und den gesellschaftlichen Komplikationen, die daraus entstehen. Christian Stöcker beschreibt sehr anschaulich, dass viele Möglichkeiten in den letzten Jahren verpasst wurden, da die deutsche Gesellschaft und insbesondere Politik das Thema einfach nicht verstanden hat. Der zweite Teil richtet sich dabei, im Gegensatz zum ersten Nostalgie-Teil, wohl eher an die digital Abgehängten, die diese Welt nicht verstehen wollen oder können.

Interessant ist, dass Stöcker erst die rasante Geschwindigkeit und Vielfalt der Informations- und Kommunikationsmittel beschreibt und in Kapitel 13 genau davon schon eingeholt wird. Das Buch ist Ende August 2011 erschienen, einige angesprochene Themen wie der Bundestrojaner oder die Piratenpartei aber schon vor Ende Dezember 2011 von der Realität eingeholt.

Für die einen also ein bisschen Nostalgie, für die anderen hoffentlich ein Weckruf, dass man sich mit dem Thema schnellstmöglich beschäftigen muss. Gerade gegen Ende vielleicht einige Themen zu viel und zu schnell aneinandergereiht, dafür aber ein sehr schönes Nachwort. Alles in allem: Gutes Buch!

Wie Christian Stöcker in Kapitel 12 zur Schlußfolgerung kommt, dass sich im Smartphonemarkt Android und damit offene Systeme [sic!] praktisch schon gegen iOS und somit geschlossene Systeme [sic!] durchgesetzt haben, ist mir immer noch ein Rätsel.

Man muss Nerd Attack! wohl in zwei, im Buch jedoch miteinander verwobenen, Teilen betrachten. Der erste Teil ist dabei ein Nostalgie-Teil, in dem Christian Stöcker, teilweise am Beispiel seiner eigenen Vergangenheit, von der Geschichte der Computer- und Technikkultur erzählt. Für jeden, heute 30 bis 40 jährigen Nerd, eine wahre Fundgrube von Erinnerungen an die “guten alten” 80er und 90er Jahre mit C64 und allem was darum herum passiert ist und sich ausgehend davon entwickelt hat, bis hin zu Napster, Twitter, Wikileaks, Anonymous und Co.

Der zweite Teil handelt von den Möglichkeiten, die uns insbesondere das Internet heute bietet, und den gesellschaftlichen Komplikationen, die daraus entstehen. Christian Stöcker beschreibt sehr anschaulich, dass viele Möglichkeiten in den letzten Jahren verpasst wurden, da die deutsche Gesellschaft und insbesondere Politik das Thema einfach nicht verstanden hat. Der zweite Teil richtet sich dabei, im Gegensatz zum ersten Nostalgie-Teil, wohl eher an die digital Abgehängten, die diese Welt nicht verstehen wollen oder können.

Interessant ist, dass Stöcker erst die rasante Geschwindigkeit und Vielfalt der Informations- und Kommunikationsmittel beschreibt und in Kapitel 13 genau davon schon eingeholt wird. Das Buch ist Ende August 2011 erschienen, einige angesprochene Themen wie der Bundestrojaner oder die Piratenpartei aber schon vor Ende Dezember 2011 von der Realität eingeholt.

Für die einen also ein bisschen Nostalgie, für die anderen hoffentlich ein Weckruf, dass man sich mit dem Thema schnellstmöglich beschäftigen muss. Gerade gegen Ende vielleicht einige Themen zu viel und zu schnell aneinandergereiht, dafür aber ein sehr schönes Nachwort. Alles in allem: Gutes Buch!

Wie Christian Stöcker in Kapitel 12 zur Schlußfolgerung kommt, dass sich im Smartphonemarkt Android und damit offene Systeme [sic!] praktisch schon gegen iOS und somit geschlossene Systeme [sic!] durchgesetzt haben, ist mir immer noch ein Rätsel.

Weihnachtsurlaub! Endlich mal wieder Zeit zum Lesen. Den Anfang machen die letzten Seiten Erlösung von Jussie Adler-Olsen. Das Buch lag schon längere Zeit halb fertig gelesen auf meinem Nachttisch und das ich es jetzt endlich durch habe ist wirklich eine Erlösung. Wie auch schon die beiden Vorgängerromane Erbarmen und Schändung, ist es kein komplett schlechtes Buch aber es macht auch nicht durchgehend Spaß. Einige Seiten kann man flüssig hintereinander weg lesen, bei anderen muss man aber schon mal tief durchatmen und sich quälen. Bei einem Buch, auf dem Thriller draufsteht, sollte meiner Meinung nach auch ordentlich was davon drin sein, hier handelt es sich aber eher um homöopathische Dosen.

Weihnachtsurlaub! Endlich mal wieder Zeit zum Lesen. Den Anfang machen die letzten Seiten Erlösung von Jussie Adler-Olsen. Das Buch lag schon längere Zeit halb fertig gelesen auf meinem Nachttisch und das ich es jetzt endlich durch habe ist wirklich eine Erlösung. Wie auch schon die beiden Vorgängerromane Erbarmen und Schändung, ist es kein komplett schlechtes Buch aber es macht auch nicht durchgehend Spaß. Einige Seiten kann man flüssig hintereinander weg lesen, bei anderen muss man aber schon mal tief durchatmen und sich quälen. Bei einem Buch, auf dem Thriller draufsteht, sollte meiner Meinung nach auch ordentlich was davon drin sein, hier handelt es sich aber eher um homöopathische Dosen.

Ich mag Biografien normalerweise gar nicht, aber die von Steve Jobs musste ich mir dann doch antun. Walter Isaacson erzählt darin wirklich viel über die Person Steve Jobs an sich mit allen seinen Macken (und das sind eine ganze Menge), aber das, was mich viel mehr interessiert, fehlt größtenteils: Ich hätte mich sehr darüber gefreut, Details über technische und geschäftliche Hintergründe zu erfahren, da Steve Jobs nun mal einen großen Teil der Entwicklung unserer heutigen Technik-Kultur miterlebt und vor allem mitgestaltet hat. Diese Details kommen aber leider viel zu kurz oder fehlen einfach komplett.

Irgendwie ist das aber auch verständlich, da Walter Isaacson zum einen kein Techniker ist und das Buch zum anderen in der aktuellen Form einem größeren Publikum zugänglich ist. Es ist natürlich schwierig solche Themen zu vermitteln, vor allem, wenn man einen Bestseller landen will/muss.

Alles in allem eine durchaus lesenswerte Biografie, wenn man an der außergewöhnlichen Person Steve Jobs interessiert ist, der Nerd wird aber einiges vermissen und kann nur hoffen, dass Walter Isaacson irgendwann seine Aufzeichnungen, aus denen dieses Buch entstanden ist, veröffentlicht.

Ich mag Biografien normalerweise gar nicht, aber die von Steve Jobs musste ich mir dann doch antun. Walter Isaacson erzählt darin wirklich viel über die Person Steve Jobs an sich mit allen seinen Macken (und das sind eine ganze Menge), aber das, was mich viel mehr interessiert, fehlt größtenteils: Ich hätte mich sehr darüber gefreut, Details über technische und geschäftliche Hintergründe zu erfahren, da Steve Jobs nun mal einen großen Teil der Entwicklung unserer heutigen Technik-Kultur miterlebt und vor allem mitgestaltet hat. Diese Details kommen aber leider viel zu kurz oder fehlen einfach komplett.

Irgendwie ist das aber auch verständlich, da Walter Isaacson zum einen kein Techniker ist und das Buch zum anderen in der aktuellen Form einem größeren Publikum zugänglich ist. Es ist natürlich schwierig solche Themen zu vermitteln, vor allem, wenn man einen Bestseller landen will/muss.

Alles in allem eine durchaus lesenswerte Biografie, wenn man an der außergewöhnlichen Person Steve Jobs interessiert ist, der Nerd wird aber einiges vermissen und kann nur hoffen, dass Walter Isaacson irgendwann seine Aufzeichnungen, aus denen dieses Buch entstanden ist, veröffentlicht.

Pattern Recognition ist kein Buch, das ich von William Gibson erwartet hätte, und das ist schon mal kein gutes Zeichen, da ich seine bisherigen Sachen (allen voran die Neuromancer-Trilogie) ausserordentlich gut fand. Irgendwie hätte die Geschichte auch von einem anderem kommen können. 

Das Buch hätte man wohl besser im Erscheinungsjahr 2003 lesen sollen. Viel Erwähntes, was aktuell und lifestylig daher kommen soll, wirkt mit ein paar Jahren Abstand schon ein wenig hölzern und staubig. Aber auch davon abgesehen hat mich die Story nicht umgehauen: Durch das erste Drittel musste ich mich quälen, danach wurde es besser, so richtig sinnvoll und stimmig aber nie. 

Ganz schlimm ist die permanente Wiederholung der Phrasen “mirror-world” und “He took a duck in the face at 250 knots”, ein Mantra der Protagonistin, weshalb das Buch zwischenzeitlich fast aus dem Fenster geflogen wäre. Sind die Folgeromane besser?

Pattern Recognition ist kein Buch, das ich von William Gibson erwartet hätte, und das ist schon mal kein gutes Zeichen, da ich seine bisherigen Sachen (allen voran die Neuromancer-Trilogie) ausserordentlich gut fand. Irgendwie hätte die Geschichte auch von einem anderem kommen können.

Das Buch hätte man wohl besser im Erscheinungsjahr 2003 lesen sollen. Viel Erwähntes, was aktuell und lifestylig daher kommen soll, wirkt mit ein paar Jahren Abstand schon ein wenig hölzern und staubig. Aber auch davon abgesehen hat mich die Story nicht umgehauen: Durch das erste Drittel musste ich mich quälen, danach wurde es besser, so richtig sinnvoll und stimmig aber nie.

Ganz schlimm ist die permanente Wiederholung der Phrasen “mirror-world” und “He took a duck in the face at 250 knots”, ein Mantra der Protagonistin, weshalb das Buch zwischenzeitlich fast aus dem Fenster geflogen wäre. Sind die Folgeromane besser?

Officially announced at JSConf EU 2011, but used for almost a year and half prior by the community, we are just going to offer this logo for use with JS projects. If you like it use it, if you don’t that’s cool too. Just don’t complain unless you want to offer a different one, post your alternative to twitter with the tag #jslogo. We are releasing this under a WTFPL license so you can print it on anything, use it anywhere, and never have to worry about royalties, licenses, and other such things.This is a gift from JSConf to you, with love!Enjoy.- voodootikigod

Officially announced at JSConf EU 2011, but used for almost a year and half prior by the community, we are just going to offer this logo for use with JS projects. If you like it use it, if you don’t that’s cool too. Just don’t complain unless you want to offer a different one, post your alternative to twitter with the tag #jslogo. We are releasing this under a WTFPL license so you can print it on anything, use it anywhere, and never have to worry about royalties, licenses, and other such things.

This is a gift from JSConf to you, with love!

Enjoy.

- voodootikigod

Oct 3
Nachtisch! (Taken with instagram)

Nachtisch! (Taken with instagram)

Miezekatze (Taken with instagram)

Miezekatze (Taken with instagram)

In der gestrigen Sneakpreview in Münster lief The Debt. In den ersten Minuten war ich ziemlich skeptisch und auch ein bisschen genervt von den beiden Zeitlinien, in denen der Film spielt. Habe irgendwie nicht verstanden, was der Film eigentlich von mir will. Danach hat sich aber eine intelligente Story in einem guten - “schönen” ist hier das falsche Wort - Setting entfaltet, die dazu auch noch sehr gut erzählt ist. Spannend ist The Debt bis kurz vor Schluß, der ist leider richtig schlecht und passt überhaupt nicht zu dem, was während des Films aufgebaut wurde. Alles in allem auf jeden Fall sehenswert!

In der gestrigen Sneakpreview in Münster lief The Debt. In den ersten Minuten war ich ziemlich skeptisch und auch ein bisschen genervt von den beiden Zeitlinien, in denen der Film spielt. Habe irgendwie nicht verstanden, was der Film eigentlich von mir will. Danach hat sich aber eine intelligente Story in einem guten - “schönen” ist hier das falsche Wort - Setting entfaltet, die dazu auch noch sehr gut erzählt ist. Spannend ist The Debt bis kurz vor Schluß, der ist leider richtig schlecht und passt überhaupt nicht zu dem, was während des Films aufgebaut wurde. Alles in allem auf jeden Fall sehenswert!